Montag, 23. Mai 2011

Zwischenfazit 1.500 km IgniTech-Zündung

So, nach dem Spreewaldring und der Harztour wird es mal Zeit etwas über die IgniTech-Zündung zu schreiben. Ích bin wirklich abolut begeistert und überzeugt von der Zündung.
Der Spritverbrauch ist tatsächlich um mindestens 0,5 l/100km runtergegangen. Und das bei gesteigertem Fahrspaß dank deutlich besserer Fahrbarkeit!
Auf der Autobahnfahrt in den Harz hat meine Ducati bei konstant 6.000 U/min glatte 5l/100km verbraucht! Damit war ich mit meiner Duc der ‘Sparmeister’. Alle anderen Motorräder haben bei gleicher Geschwindigkeit mehr verbraucht. Und das trotz der wesentlich moderneren Motormanagements (Einspritzanlagen) der anderen Motorräder. Soviel also zum Thema ‘Vorsprung durch Technik’!

Fazit:
Geil! Geil! Geil!
Absolut empfehlenswert die IgniTech-Zündung. Wer noch keine an seiner ‘alten’ Ducati hat, sollte sich unbedingt eine gönnen!

Harztour

Am Wochenende 21. - 22.05. 2011 ging es in den Harz. Endlich hatte es nach mehrmaligen fehlgeschlagenen Anläufen in den Vorjahren geklappt. 5 Motorradfahrer machten sich auf den Harz zu erfahren.
Stephan auf BMW, Matthias auf Yamaha, Hans auf Ducati, Arne auf Ducati und meine Wenigkeit trafen sich Samstag früh auf einer Tanke in Hamburg um gen Süden aufzubrechen. Nach rund 200 km (langweiligen) Autobahnbolzens verließen wir die Autobahn und tauchen ein in die Kurven des Harzes.

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Ich, Stephan, Arne, Matthias und Arne

Über Okertalsperre und einen obligatorischen Besuch beim Windbeutel-König ging es dann (kurvig) weiter über die Rapodetalsperre in den Ostharz.
Ich nutzte die Gelegenheit aus einmal Ducati Mutistrada zu fahren. Na ja, ist doch etwas gewöhnungsbedürftig und ich brauchte schon einige Kilometer um mich einigermaßen um mich auf die Multi einzuschießen.

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Ducati Multistrada 1000DS

In Anbetracht des guten Wetters machten wir noch einen Abstecher zum Kyffhäuser. Nach 2 Auf- und Abfahrten ging es dann nach Wippra, wo Stephan Zimmer in einem kleinen Hotel gebucht hatte.
Nach der Vernichtung diverser hopfenhaltiger Kaltgetränke fielen wir dann auch ziemlich geschafft in unsere Betten.

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Auffahrt zum Kyffhäuser

Am nächsten Morgen standen zunächst mal kleine Wartungsarbeiten an den Motorrädern an (Kettenpflege). Anschließend ging es dann nach einem ausgiebigen Frühstück wieder hinein ins Vergnügen. Über diverse Kurvenstrecken erreichten wir gegen Mittag St. Andreasberg. Neben dem leiblichen Wohl nutzten wir die Möglichkeit der dortigen Sommerrodelbahn auf den Zahn zu fühlen.

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Echt Funny ;-)

Nach weiteren Kurvenstrecken erreichten wir schließlich den bekannten Motorradtreff am Torfhaus. Nach einem kurzen Kaffeestop mahnte uns der Himmel so langsam zum Aufbruch gen Hamburg.
Bei Goslar verabschiedeten wir uns dann auf einer Tankstelle voneinander und gingen getrennt auf die Heimreise.

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Kurze Pause

Auf der Autobahn hat es dann aber auch jeden von uns erwischt. Regen vom Allerfeinsten! Na ja, wenigstens wurden die toten Fliegen weggewaschen.
Gegen 19.00 Uhr war ich dann wieder zu Hause.
Das Wochenende war auf jedem Fall absolut geil. Stephan war der perfekte Tourguide. Ich hatte das Gefühl, er kannte jede Kurvenstrecke im Harz! Runde 900 km haben wir am Wochenende abgerissen, davon rund 500 km nur absolut geile Kurven. Was will man als Motorradfahrer mehr!?

Motorzusammenbau

Nachdem der Zylinderkopf durch mich etwas überarbeitet wurde und die Ventile, Ventilschaftdichtungen und Federn/Federteller montiert waren ging es nun darum die neuen Kolbenringe korrekt auf den gebrauchten Kolben zu montieren.
Dabei muss man vorschtig vorgehen damit keiner der Kolben- bzw. Ölabstreifringe bricht!
Anschließend wurde der Kolben wieder auf dem Pleuel montiert.

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Nachdem ich am Zylinder den O-Ring zwischen Laufbuchse und Zylinder montiert habe, konnte ich den Zylinder vorschichtig auf dem Motorblock aufsetzten. Dabei muss besonders darauf geachtet werden, dass sich die Kolbenringe nicht verkannten.

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Nun mußte ich nur noch die Zylinderkopfdichtung und den Zylinderkopf wieder aufsetzten und mit dem vorgeschriebenen Drehmoment die Zylinderkopfschrauben festziehen.

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So, dass sieht doch schon mal ganz gut aus.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Ventile einbauen

Nachdem der Ansaugkanal einigermaßen geglättet ist habe ich die Ventile eingeschliffen. Natürlich schön mit Schleifpaste nach alter Sitte ;-)

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Anschließend konnte ich dann die Ventile wieder einbauen. Die Ventilpresse die ich mir extra dafür bei KEDO geholt habe ist echt genial und war ein riesige Hilfe!

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Montag, 16. Mai 2011

Schön glatt!

Um auch das allerletzte PS aus dem alten GN-Motor rauszukitzeln scheue ich keine Mühe ;-) Mit einem Dremel, diversen Aufsätzen, Schleifpapier und viel Geduld wurde der Einlasskanal geglättet.

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Der Einlasskanal im Originalzustand

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Der Einlasskanal nach dem Glätten